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Impressum

Ich bitte um Verständnis, daß wir auf der
Wachkomastation keine Fotos machen!
 
Ziele tiergestützter Therapie bei Wachkomapatienten:
*Förderung der Blickfixation
*Kontrakturprophylaxe
*Förderung der Kommunikation und Körperwahrnehmung
*Schluckfrequenz erhöhen
*Hustenkoordination und Nachschlucken verbessern
*Förderung der Sensibilität durch taktile Wahrnehmung
*Lebensqualität erhöhen
Tiergestützte Therapie in versch.Seniorenpflegeheimen
Freude bringen                         Gedächtnistraining
Mengen erfassen                         Hundekalender basteln
Kommunikation                                Jamies Kumpel
                                 Körpernähe spüren  
Begrüßung                        Hundeplätzchen backen
 
Tiergestützte Therapie mit Kindern
Grundschule Pobershau
Körper-/und geistig behinderte Schule Chemnitz bzw.Marienberg
                            Kontaktaufnahme
                                taktile Reize fördern
Selbstbewußtsein stärken              Gruppendynamik
                           Verbesserung der Motorik
 
Tiergestützte Pädagogik
"Keine Angst vorm Hund"
 
In der Krabbelgruppe"Baby Littlefoot" der Ergotherapiepraxis Theracompact in Annaberg/Danke für die Einladung
2010 Kinderwelt Mittleres Erzgebirge hatte Geburtstag
Grundschule Chemnitz Borna Projekttage
Grundschule Zschopau
 
 
 
 
 
Wir über uns
In unserer Tätigkeit als geprüftes Therapiebegleithundeteam,
kann ich meinem erlernten medizinischen Beruf und
entsprechenden Weiterbildungen, kranken oder behinderten
Menschen zu helfen optimal mit der Liebe zu Tieren verbinden.
Mittlerweile haben wir viele hunderte Einsätze gemeistert und
können auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen.
Dennoch bilden wir uns ständig weiter, sei es über neue Therapieansätze,Medizinisches Fachwissen oder Hundetraining
und Verhalten. Die Welt steht nicht still und entwickelt sich weiter.
Die Tätigkeit macht uns sehr viel Freude, zeigt es doch immer
wieder,wieviel Positives Tiere  bewirken können.
Tiere nehmen den Menschen so an wie er ist, ohne auf körperliche
oder geistige Behinderungen zu achten.
Tiere ermöglichen dem Patienten oft erst eine Kommunikation
aufzubauen, auch wenn dies nicht immer mit Sprache in Form
von Worten verbunden ist.
Ein Lachen, eine Bewegung der Finger oder ein Augenzwinkern
zeigen eben manchmal mehr, als viele Worte. Manchmal begleiten
wir die Patienten über viele Jahre, manchmal bis zum Tod, was uns natürlich nicht unberührt lässt,
da man eine ganz besondere Verbindung zu den Menschen hat.
 
Übrigends führen wir höchsten 3 Therapieeinsätze pro Woche,
von jeweils 20-120 Minuten durch.
 
Wenn Sie Fragen haben, können Sie mich gern unter
Tel.0174/6925691 anrufen oder eine E-mail senden hundeschulepartnerhund@freenet.de.
 
Was ist Tiergestützte Therapie?
 
Unter tiergest.Therapie versteht man alle Maßnahmen,
bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive
Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen
erzielt werden. Dies gilt für körperliche und seelische
Erkrankungen.
 
Unsere Tätigkeitsbereiche:
*Senioren-und Pflegeheime
*Kliniken
*Förderzentrum für geistig und körpelich behinderte Kinder
*Pflegestationen für Wachkomapatienten
*Grundschule/Kindergärten
*Private Betreueung Zuhause
 
Krankheitsbilder bei denen tiergest.Therapie zum Einsatz kommen kann:
 
*Demenz unterschiedlicher Schweregrade
*Körperbehinderungen verschied. Art
*Autismus u.a.psychische Erkrankungen bei Kidnern und Erwachsenen
*Sprach-und Sprechstörungen
*Schädel-Hirngeschädigte
*Entwicklungstörungen,hyperkinetisches Syndrom(ADS bzw.ADHS Syndrom)
*u.v.m.
 
Ziele tiergestützter Therapie:
 
1.Kognitive Fähigkeiten
 
*Förderung von Ausdauer und Konzentration
*Verbesserung der Sprache und Zeichen
*Förderung von Gedächtnisleistung und Orientierung
*sensorische Diät mit Hilfe eines strukturioerten Aktivitätsprogramms
 
2.Motorik und Wahrnehmung
 
*Motivation zur Bewegung
*Förderung der Grob und Feinmotorik
*Entspannung durch Körperwärme und Nähe
*Stimulation durch Sinneserfahrung
*visuelle Wahrnehmungsebene fördern
*Steigerung des Selbstbewußtseins
 
3.Sozio-emotionaler Bereich
 
*Aktivierung eigener Ressourcen
*Verantwortungsbewußtsein fördern
*Motivationssteigerung durch Kompetenzerfahrung
*Zulassen von Körpernähe
*Angstabbau
 
Der Einsatz
Je nach Therapieplan wird der Einsatz vorbereitet.
Man unterscheidet zwei Termina:wöchentliche/monatliche
Therapiestunden oder Schwerpunkttherapie z.B: hat sich
beispielsweise bei verschiedenen Formen von Autismus
bewährt.
 
Entsprechende Hilfsmittel für den Patienten werden
beschafft,nach Einsatz ausgewählt, verpackt und
natürlich müssen Hundeführer und Hund top fit sein.
Der Einsatz kann Übungen mit dem Hund in Körpernähe
mit viel Ruhe und Entspannung beinhalten, jedoch auch
freudiges Spiel, bzw.Konzentrationsübungen.
Die Einzelbetreuung des Patienten, ermöglicht dabei
meist die optimalste Umsetzung des Therapieziels.
Der Einsatz ist sowohl für den Hund, als auch für den
Therapiehundeführer und natürlich den Patienten sehr
anstrengend und dauert unterschiedlich lang.
Dieser sollte 20 bis 120 Minuten nicht überschreiten.
 
Dokumentation und Verlauf
Je nach Einrichtung und Zielstellung wird in einem Beobachtungs-und
Dokumentationsbogen der Therapieverlauf eingetragen.
Vor-Während-Nach der Therapie.
 
Inhalte sind beipsielsweise:        *Blickkontakt,
                                                        *Mimischer Ausdruck,
                                                        *Verbaler Ausdruck,
                                                        *interaktion,Körperhaltung,
                                                        *Gestik,
                                                        *visuelle Exploration,
                                                        *Grob-und Feinmotorik usw.
 
Kosten
Je nach therapeutischem Konzept und dessen Ziele, ist der
Aufwand sehr unterschiedlich.
Da die tiergest. Therapie leider noch nicht im Heil-und
Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen eingetragen ist,
wie zum Beispiel der Blindenführhund, oder die Hippotherapie(Pferdetherapie) erfolgt eine freiwillige,
geringe Aufwandsentschädigung durch die Einrichtung bzw.
den Patienten.
Diese wird dann für alle anfallenden Kosten:Fahrtkosten zur
Einrichtung,Tierarztbesuche,Therapieutensilien, sowie Aus
und Weiterbildungen verwandt.
In seltenen Fällen ist jedoch eine Beantragung bei der
zuständigen krankenkasse möglich, welche in hohem Maße vom Krankheitsbild abhängig zu machen ist.
 
Der Therapiebegleithund
Jamie ist ein Golden Retriever und wurde bereits gezielt im Hinblick auf
seine zukünftige Ausbildung ausgesucht und von seiner Züchterin darauf
vorbereitet.
Bereits mit der 9 Lebenswoche besuchte er mit mir für einige Minuten
unterschiedliche Therapieeinrichtungen und hatte viel Freude dabei.
Er lernte unterschiedlichste Menschen kennen, mußte sich an Rollstühle,
glatte Untergründe und Fahrstühle gewöhnen.
Mal abgesehen von einem sehr guten Grundgehorsam und Wesensfestigkeit,
erfolgt dann die weitere spezifische Ausbildung.
Später absolvierten wir dann gemeinsam einen Eignungstest für zukünftige
Therapiehunde und machten danach eine praktische und theoretische
Ausbildung zum geprüften Therapiebegleithundeteam, nach den Richtlinien
Therapiehunde Schweiz.
Jamie ist ein ruhiger, souveräner und sehr geduldiger Hund, der es immer
wieder versteht, den Patienten zu motivieren.
 
Der Therapiebegleithund ist kein "Streichelhund", sondern arbeitet nach
einem mit dem Pflegepersonal,Ergotherapeuten,Physiotherapeuten,
Ärzten oder Logopäden erstelltem Therapieplan.
Dieser ist immer auf die Erkrankung des Patienten abgestimmt und daher sehr unterschiedlich.
Tiergestützte Therapie ist immer als Unterstützung anderer Therapieformen
zu sehen.
 
Qualifikationen:
Seit 2004 sind wir beispielsweise  im AWO Seniorenzentrum Lengefeld tätig.
Weiterhin betreuen wir Patienten im Seniorenheim Katharinenhof Warmbad,
das Pflegeheim in Wernsdorf,Seniorenpflegeheim Zschopau Demenzgruppe, sowie die Station Wachkoma Phase F und private
Patienten bei Hausbesuchen.
Außerdem waren wir im Phönix-Pflegheim in Jena tätig.
Die Schule für körperbehinderte Kinder in Chemnitz und die geistig behinderte Kinder bzw.entwicklungsverzögerte Kinder in Marienberg gehören auch zumTätigkeitsbereich.
Im Rahmen tiergestützter Pädagogik waren wir in der Grundschule Eisenberg,Gornau,Amtsberg,Zschopau,Chemnitz Borna sowie
Kindergärten in Lengefeld,Lauterbach und Lauta zu Gast.
Ein ganz besonderer Besuch stand in der Ergotherapiepraxis Theracompact
von Kathleen Bauch in Annaberg auf dem Programm, wo wir die Krabbelgruppe "Baby Littlefoot" besuchten.
Regelmäßig unterstützen wir außerdem den Verein für das freiwillige
soziale Jahr in Marienberg, halten Vorträge über tiergestützte Therapie und Pädagogik.
 
 
Wir arbeiten auch mit der Ergotherapiepraxis Theracompact Kathleen Bauch
zuesammen.
Sie ist Vorsitzende im Landesverband der Ergotherapeuten Sachsen.
www.theracompact.de
 
Anmerkung
 
Skeptisch ist momentan die Entwicklung zu betrachten,
das ohne jegliche Ausbildung des Hundes oder einer
fragwürdigen Ausbildung, in entsprechende Einrichtungen
gegangen wird.
Die alleinige Ausbildung des Menschen genügt keinesfalls.
Die Anforderungen an einen Therapiebegleithund sind sehr
hoch und nicht umsonst findet vorher ein Eignungstest statt,
der unter anderem einen Sehr guten Grundgehorsam
voraussetzt und das Wesen des Hundes in unterschiedlichsten
Situationen überprüft.Therapiebegleithunde dürfen nicht
ängstlich oder gar aggrssiv auf verschiedenste Menschen,
Gegenstände oder Situationen reagieren.Sie müssen
für ihren Menschen immer einschätzbar und kontrollierbar sein.
Ein Hund der keine Freude hat, auf Menschen zuzugehen,
wird niemals eine solche verantwortungsbewußte Aufgabe
meistern können.
Ist der Therapiebegleithund für diesen Einsatz überhaupt
geeignet?Ist er körperlich und psychisch an diesem Tag in der
Lage einen solchen Einsatz zu leisten? Der Mensch trägt dafür die Verantwortung, ist dies dem Patienten, sich selbst und nicht
zuletzt seinem Hund schuldig, dies richtig zu beurteilen.
Niemals dürfen nur Eigeninteressen in Hinsicht auf den positiven Entwicklungsverlauf oder zu Werbezwecken im Vordergund
stehen.
In erster Linie ist der Therapiebegleithund ein in die Familie
integriertes und geliebtes Lebewesen, welches mit Respekt
zu behandlen ist.
Aber auch der Therapiehundeführer wird geschult,Erste Hilfe
,Erkrankungsbilder und Therapieformen sind Voraussetzung,
um als Therapiehundeteam arbeiten zu können.
Deshalb ist es sehr wichtig, das Pflegeheime,Kliniken,Schulen
ect., sich genau über das Therapiehundeteam informieren,
um fachliche Kompetenz und Verantwortungsbewußtsein
gegenüber den Menschen und des Hundes zu gewährleisten.